Stephan Heibel vom Heibel-Ticker Börsenbrief beruhigt die deutschen Anleger, die in US-Aktien investiert sind und Angst vor einer US Dollar-Abwertung haben. Es ist so: Bei einer Euro-Abwertung profitieren die Anlagen in US Dollar und gleichen den Euroverlust entsprechend aus. Andererseits leben wir im Euro-Raum, sodass wir in Euro verdienen und unsere Nahrungsmittel, Miete etc. in Euro bezahlen, selbst unser Auto oder das Benzin dafür.

Immer weniger wert wurde der US Dollar in den letzten Monaten, dennoch profitieren die US Unternehmen nicht angemessen davon, die Entwicklung im DAX verlief besser als die im Dow Jones. Man kann also sagen, dass Investments in US Aktien in den vergangenen 9 Monaten gegenüber dem Euro schlecht gelaufen sind.

Ob es daran liegt, dass der schwache US Dollar die schwache Verfassung der amerikanischen Wirtschaft widerspiegelt, darüber ist sich Stephan Heibel nicht ganz im Klaren. Zunächst scheint es die beste Antwort zu sein, aber die Frage, wie lange für die DAX Unternehmen dieser Vorteil anhalten kann, schließt sich unweigerlich an. Muss nicht irgendwann einmal wieder so etwas wie Kaufkraft-Parität hergestellt werden? Der Big Mac Indikator liegt momentan bei 1,05 USD/EUR.

Wie lange der Euro so fest bleiben kann, untersucht Stephan Heibel regelmäßig in seiner Monatsbetrachtung im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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