Ein Wahlsieg Obamas ist wahrscheinlich, so Stephan Heibel vom Heibel-Ticker Börsenbrief.
Somit ist es an der Zeit, das Depot auf die neue politische Linie einzustimmen. Die großen Pharmakonzerne werden – trotz Rezession – leiden, Biotech wird profitieren. Der komplette Automobilsektor muss neu strukturiert werden.
PHARMA versus BIOTECH
Wie es aussieht, wird er Patentschutz erschwert, so dass durch Generika (Billig-Kopien) wichtige Medikamente schon früher für die unteren Bevölkerungsschichten erschwinglich sind. Dieser Gutmensch-Ansatz wird zwar zunächst sehr gern gesehen, doch Pharmaunternehmen werden unter einer solchen Politik weniger forschen, da der Ertrag der Forschung offensichtlich schon schnell beschnitten wird. Biotech-Unternehmen mit zur Zeit deutlich günstigeren Forschungskosten (da es sich um eine noch junge Industrie handelt) drängen mit immer neuen Produkten in die Märkte, die eigentlich in angestammte Pharma-Bereiche gehören würden.
Wer also eine krisensichere nicht-zyklische Aktie sucht, der sollte sich statt Pharma einmal Biotech anschauen.
AUTOMOBILINDUSTRIE AM ENDE
Eigentlich zeigen die Pensionsverpflichtungen und die weiteren sonstigen Verbindlichkeiten von Ford und General Motors deutliche Zeichen der nahenden Insolvenz. Wenn Sie sich darüber hinaus die veraltete und an den Bedürfnissen vorbei entwickelte Modellflotte anschauen, bleibt dann auch die Hoffnung auf Besserung in der absehbaren Zukunft aus. Bei Chrysler sieht es übrigens genauso aus, aber da sich Chrysler in privater Hand (Cerberus) befindet, unterliegt das Unternehmen keinem Zwang der Informationsveröffentlichung. Information von Cerberus, dass Chrysler keine Probleme habe, sind in keiner Weise glaubwürdig.
Mehr zu den Einschätzungen von Stephan Heibel, sowie konkrete Trading-Ideen für die Zeit nach der Wahl finden Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.