Der Beruf des Baubiologen ist noch recht unbekannt und wird zur Zeit nur in Form eines Fernlehrganges angeboten. Teilnehmen kann jeder der 18 Jahre alt ist. Der Beruf des Baubiologen ist nicht geschützt. Man sollte sich also gut nach der fachlichen Qualifikation erkundigen, bevor man es in Erwägung zieht einen Fachmann im Bereich der Baubiologie zu beauftragen.

Baubiologen beschäftigen sich im weitesten Sinne mit dem Überprüfen von Haus- und Grundstücken auf Schadstoffe und anderen auf den Menschen schädlich wirkenden Materialien und Einflüssen. Dabei beziehen sie ihr Wissen aus den Bereichen der Medizin, Biologie und der Ökologie. Überall um uns herum gibt es magnetische, chemische und elektrische Strahlen. Die Wissenschaft der Baubiologie ist heute in der Lage diese Einflüsse zu erkennen und zu messen. Sowohl in Grundstücken als auch in Wohn- und Arbeitsräumen befinden sich die verschiedensten Giftstoffe und Störungseinflüsse. Diese können uns das Leben deutlich erschweren oder sogar Krankheiten auslösen. Schimmelpilze gehören eindeutig in diese Kategorie. Mit Hilfe von Messinstrumenten sind Baubiologen in der Lage den tatsächlichen Schimmelanteil in Wohnungen und Häusern zu messen und Ratschläge für die Beseitigung des Schadstoffes zu geben.

Aber auch unsere Einrichtung und verwendetet Baustoffe enthalten sehr häufig Materialien, die sich auf unsere Gesundheit ungünstig auswirken. Diese allerdings zu erkennen ist oft für den Laien unmöglich. Daher hat die Wissenschaft der Baubiologie heutzutage sicher ihre Berechtigung. Schade nur, dass ausgerechnet so ein wichtiges wissenschaftliches Gebiet nicht ausreichend unterrichtet wird! Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass dieser Beruf des Baubiologen überhaupt nicht geschützt ist und sich daher jeder mit dieser Berufsbezeichnung titulieren kann.

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