Blockhäuser findet man vorwiegend in waldreichen Regionen vor. Sie bestehen hauptsächlich aus beheimateten Nadelhölzern wie Fichte, Lärche und Douglasie (Kieferngewächs). Holz hat hydroskopische Eigenschaften und somit schafft das Blockhaus ein angenehmes Raumklima. Hydroskopisch bezeichnet man Stoffe, die Wasser anziehen.
Rohstoffeffizient und biologisch voll abbaubar. Doch wie sieht so ein Haus überhaupt aus und was muss man beachten beim Bau eines solchen Blockhauses? Nun zunächst einmal, was bedeutet Blockhaus? Es ist die Bezeichnung für Bauelemente eines Gebäudes. Es besteht aus einzelnen Blockbohlen. Diese kann man zusammen transportieren und versetzen. Also quasi ein Steckprinzip der Wände. Diese bestehen aus einzelnen Rundstämmen, Vierkanthölzern oder mehrschichtig verleimten Einzellamellen, welche mit Nut und Feder untereinander verbunden sind. Die Ecken kann man mit aber auch ohne Vorholz verzinken oder verblatten.
Die Außenwände haben Dicken von ca. 20 cm und mehr, welche als Vollblockwand angebracht werden. Aber man kann auch eine übereinander lagernde Konstruktion mit einer Wärmedämmschicht verwenden. Bei entsprechenden Wanddicken oder weiteren Schichten kann der K-Wert sehr gering gehalten werden. Dieser Wert steht für den Wärmedurchgangskoeffizienten und beschreibt die Wärmeverluste des Hauses.
Das moderne Blockhaus ist warm, großzügig geschnitten, hell, komfortabel und lichtdurchflutet. Es hat nichts mehr mit der einsamen Hütte in der Wildnis zu tun. Wer in einem Holzhaus wohnt, lebt energietechnisch sehr gering. Ob sie sich ihr Traumhaus nun liefern lassen oder sich selbst an die Arbeit machen, es ist in jedem Falle eine umweltbewusste Entscheidung.