In seinem Heibel-Ticker Börsenbrief zeigt der Herausgeber, Stephan Heibel, den Zusammenhang von wirtschaftlichen Ereignissen zum Handelsvolumen an den Aktienmärkten auf.
So stieg das Volumen im DAX seit Oktober 2008 schlagartig an, um im Februar 2009 wieder zu fallen. Was war der Grund für die sehr hohen Handelsvolumina?
Ausschlaggebend war die Panik im letzten Herbst, als unser Finanzsystem bedrohlich wackelte. So verkauften die Anleger panikartig ihre Aktien, die Kurse stürzten ab. Als Obama nach seiner Wahl im November dann auch kein Patentrezept zur Lösung vorlegen konnte, hielt die Panik bei großem Handelsvolumen an. Auch noch im Januar 2009 glaubten wenige Anleger an die Rettung unseres Finanzsystems in der bisher bekannten Form, Hoffnungslosigkeit machte sich breit. Skandale, Pleiten und andere Hiobsbotschaften sorgten für weitere Verkaufswellen. Im Februar 2009 konnte es eigentlich nicht mehr schlimmer kommen. Außerdem unterstütze Bernanke die Märkte, er flutete sie geradezu mit Liquidität und so kam auch ein wenig Hoffnung zurück. Die Anleger beruhigten sich, statt weitere Verkäufe zu tätigen, wartete man ab. So ging auch das Handelsvolumen bei gleichzeitig sich stabilisierenden Kursen zurück.
Dies ist ein durchaus typisches Verhalten, nach langen Auf- oder Abwärtstrends nimmt das Handelsvolumen ab bevor eine Trendwende erfolgt.
Daraus resultierende Handlungsschritte lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.