Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes glaubt an eine Bodenbildung.

Nur wenn der Großteil der Anleger noch ungläubig nach dem Haar in der Suppe suche, so Heibel, könne es eine Bodenbildung geben. Er sähe zwar, dass es noch genügend Haare in der Suppe gäbe für jeden Pessimisten und wolle auch nicht behaupten, dass plötzlich alle Probleme gelöst seinen, aber er erkenne darin die Chance, dass es nicht mehr noch schlimmer würde. Die Intensität der Rallye vergangener Woche, bei gleichzeitig völliger Ungläubigkeit in den Medien und unter den Anlegern, bestärke ihn in der Auffassung, dass wir den Boden gesehen hätten.

So habe Sheila Bair, Chefin des US-Einlagensicherungsfonds FDIC, gesagt, dass viele der toxischen Derivate im Portfolio der Banken derzeit niedriger bewertet seien, als ihr eigentlicher Wert. Wenn die FDIC also solche Derivate aufkaufe, dann wäre zu erwarten, dass daraus auf lange Sicht ein Gewinn für die FDIC entstünde, ein Gewinn, der den Steuerzahlern zugute kommen würde.

Weiter sei Mary Schapiro, Chefin der US-Börsenaufsicht SEC, bereit, zwar nicht die Abschaffung, zumindest aber eine Änderung der Mark-to-Market Regel zu unterstützen.

Ben Bernanke befürworte Ausnahmeregelungen für die Mark-to-Market Regel für besonders illiquide Vermögenswerte wie eben die toxischen Derivate.

Und von Stunde zu Stunde steige die Wahrscheinlichkeit, dass die Uptick Rule wieder eingeführt würde. Shortseller sollten langsam in Panik geraten, so Stephan Heibel.

Was sich daraus für Handlungsstrategien ergeben, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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