Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes beleuchtet in seinem Börsenbrief die Krisentauglichkeit der 30 DAX Unternehmen.

Hierzu sei es wichtig, so Stephan Heibel, zunächst zu unterscheiden, was wir in der Wirtschaft sehen, wie sich demzufolge die Kapitalmärkte verhalten und was wirklich an realen Entwicklungen zu sehen ist.

Die realen Märkte sind eingebrochen, das bedeutet, dass Rohstoffe nicht
mehr nachgefragt werden, die Produktionsstätten zurück gefahren werden, der
Welthandel somit zum Erliegen kommt. Den Grund hierfür sieht er vor allem in den ausgetrockneten Finanzmärkten. Projekte lohnen sich entweder nicht mehr, oder aber werden verzögert, da die Kreditvergabe so enorm erschwert wurde.

Die Börsen und Kapitalmärkte sind seit Jahresbeginn bereits auf Tauchstation. Anders die Rohstoffpreise, die noch im Sommer neue Rekordhochs erzielten. Das hat sich drastisch angepasst, wenn Sie nur mal den Ölpreis anschauen. Heibel geht davon aus, dass die täglichen Hiobsbotschaften aus dem Rohstoffsektor, wie z.B. Minenschließungen, Entlassungen oder stornierte Aufträge, bereits durch den Sturz der Kurse an der Börse eingepreist sind.

Weiters werden auch in der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland die Arbeitslosenzahlen im nächsten Jahr ansteigen, wenn auch nicht so heftig und schnell wie in den USA. Auch diese Tatsache ist in den Aktienkursen bereits enthalten.

Das weltweite Zinsniveau ist eingebrochen und Staatsgarantien versprochen. Die Notenbanken kaufen was das Zeug hält und sorgen so für hinreichend Liquidität. Die Politik hat reagiert, eine Lösung ist da. Um die Verzögerung zu überbrücken, bis die Liquidität in der Wirtschaft angekommen ist, brauchen wir Konjunkturprogramme. Auch diese wurden auf den Weg geschickt.

Was das nun alles für die Entscheidung in welche der 30 DAX Unternehmen es sich lohnt zu investieren, bedeutet, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

Der Artikel besitzt Themenrelevanz zu Aktienanalyse Börsenanalyse DAX Unternehmen.