Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes, fasst in seiner heutigen Wunschanalyse die Argumente für Gold als Anlagealternative zusammen. Hierbei recherchiert Heibel genauestens die Möglichkeiten auch für Kleinanleger. In der heutigen Zeit der Finanzmarktkrise und des Börsencrashs erhöht Stephan Heibel den Anteil der Goldbestände in einem Depot auf ca. 30%
Hierbei geht Stephan Heibel auch der Frage nach, was eigentlich den Wert des Goldes ausmacht und bemüht hierzu die Geschichte beginnend 1944, der Geburtstunde unseres heutigen Finanzsystems, als der US-Dollar damals die Führungsrolle vom Britischen Pfund übernahm. Die Amerikaner boten sich an, den weltweiten Handel mit Rohstoffen in US-Dollar abzurechen und versprachen, für je 35 im Umlauf befindliche US-Dollar eine
Unze Gold vorzuhalten. So entstand das Goldfenster, bei dem jeder Anleger seine US-Dollar gegen physisches Gold tauschen konnte.
Dieses Vertrauen in Gold wurde 1971 schwer geschüttelt, als Präsident Nixon dieses Goldfenster schloss. In den nächsten zehn Jahren stieg der Goldpreis von 35 auf 875 USD/Oz.
Seit dem Wegfall der Goldbindung stützt sich die Finanzwissenschaft auf die Wirtschaftskraft als Maßstab der Geldmenge. Die Verschuldung eines Landes wird ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt gesetzt, was auch für die Neuverschuldung gilt, deren Grenzen durch die aktuellen Hilfsmaßnahmen nicht mehr eingehalten werden können.
Das Vertrauen in das Papiergeld schwindet mehr und mehr – im gleichen Maße steigt der Goldpreis.
Wo Sie am besten anlegen und wie Stephan Heibel die mittelfristige Entwicklung des Goldpreises einschätzt, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.