Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes stellt in seinem Börsenbrief fest, dass der Run auf Gold momentan zu keinem Preiseffekt führt. In den deutschen Filialen der Gold- und Münzhändler wimmelt es vor Kunden, die Mitarbeiter kommen ins Schwitzen, da ihnen die Goldmünzen und –barren aus den Händen gerissen werden.

Die US-Münze hat den Verkauf von Silber- und Goldmünzen mit dem American Eagle sogar vorrübergehend eingestellt, da die Lager leer sind.

Warum steigt der Goldpreis dennoch nicht, sondern ist vielmehr von über 1.000 auf rund 800 USD/Oz eingebrochen? Nun, anders als beim Öl ist beim Gold die tatsächliche Investmentnachfrage für die Preisentwicklung maßgeblich. Die Preiseinbrüche an den Rohstoffmärkten führten zu Verkäufen von ETFs und Zertifikaten. Daraus erfolgte eine Reduzierung der Goldbestände. Somit kann der Goldpreis ohne entsprechende Nachfrage der Institutionen nicht steigen.

Wie Stephan Heibel die weitere Goldpreisentwicklung sieht, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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