Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes, ruft in seinem Börsenbrief das Ende der US-Immobilienkrise aus.

So habe es in der abgelaufenen Woche widersprüchliche Signale gegeben und wäre die Situation am US-Immobilienmarkt sehr unterschiedlich eingeschätzt worden: Die Anzahl der Zwangsversteigerungen habe einen neuen Höhepunkt erreicht, in Nevada seien 80% der Hausverkäufe Zwangsversteigerungen.

Zugleich seien aber die langfristigen Zinsen wieder angestiegen, da die US-Regierung zur Finanzierung des Staatshaushalts gigantische Volumina an Staatsanleihen vergebe, was die Zinsen nach oben drücke.

Des weiteren seien die Immobilienpreise im Mai in einigen Staaten (Florida, Kalifornien, Nevada) nochmals gefallen, in vielen Staaten aber bereits konstant geblieben. Hier könne eine Bodenbildung im Gange sein, denn gleichzeitig sei die Zahl der verkauften Häuser beispielsweise in Las Vegas um 60% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Es sähe also so aus, als würde der Überhang derzeit abgebaut, was langfristig einen Anstieg der Preise für Häuser ermögliche. Immer noch sei es möglich, sich einen Zins in Höhe von 5% für 15 Jahre festschreiben zu lassen und sicher gäbe es Käufer, die sich den niedrigen Zinssatz, denn er sei ja nur gegenüber den Tiefs der letzten Monate leicht angestiegen, sichern wollten.

Der Preisverfall verlangsame sich bereits, so sei im Vergleich zum Vormonat der durchschnittliche Preis nur noch um 1,2% gefallen und das bei um 60% steigenden Umsätzen. Darüber hinaus sei die Anzahl der zum Verkauf stehenden Häuser im Mai um 9,3% rückläufig. Diese Zahlen belegten, so Heibel, das Ende der Immobilienkrise, ein weiterer Preisverfall sei in seinen Augen nicht zu befürchten.

Seine daraus resultierenden Handlungsschritte entnehmen Sie dem Heibel-Ticker.

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