Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes stellt in seinem Börsenbrief fest, dass sich die Berichte mehren, dass die Immobilienkrise einen Boden erreicht haben könnte. In einigen Regionen, unter anderem in Kalifornien und in Florida seien die Immobilienpreise im letzten Quartal nicht mehr um 30% wie zuvor, sondern nur noch um 3% gefallen.
Und endlich, so Heibel, sei Präsident Bush aktiv geworden. Die Regierung würde bis zu 25 Mrd. USD Verluste bei Fannie Mae und Freddie Mac auffangen. Darüber hinaus erhielten die beiden Institutionen eine unbeschränkte Kreditlinie, sie könnten sich also unendlich refinanzieren.
Und in diese positiven Entwicklungen hinein begänne der Ölpreis zu fallen und Roche böte 44 Mrd. USD für die ausstehenden Aktien von Genentech. Der rückläufige Ölpreis sei positiv für die Konjunkturaussichten, stärke also den wirtschaftlichen Ausblick sowie insbesondere den US-Dollar. Und der US-Dollar werde um so mehr gestärkt, da endlich große Übernahmen diskutiert würden: Für das Schweizer Pharmaunternehmen sei der US-Dollar offensichtlich inzwischen billig genug, um eine so große Übernahme anzustreben. Wenn europäische Unternehmen in den USA einkaufen gingen, weil es so billig ist, dann sei der Boden des US-Dollars nicht mehr weit.
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