Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes, untersucht in seinem Börsenbrief die Bedeutung des Ölpreisanstieges.

Was hat es mit dem Ölpreisanstieg auf sich? Steht uns erneut eine Ölkrise ins Haus? Das fragt sich Stephan Heibel nach dem exorbitanten Ölpreisanstieg von 8,1% in nur einer Woche. Könnte der gestiegene Ölpreis eine weiter anziehende Weltwirtschaft widerspiegeln? Nun eigentlich hängt  der Ölpreis momentan mal wieder nicht am verarbeitenden Gewerbe sondern eher am Futresmarkt. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb sind die durch den hohen Ölpreis angestiegenen Kurse der Ölaktien zu einem großen Teil verantwortlich für den Anstieg im Dow Jones.

Aber noch einen zweiten Grund macht Stephan Heibel für die gestiegenen US-Aktienmärkte aus: Der schwache US-Dollar, der schon wieder in Richtung 1,50 USD/EUR marschiert. Je schwächer der US-Dollar, desto günstiger sind die Produktionskosten der amerikanischen Unternehmen im Vergleich zu der Konkurrenz in Ländern mit stabiler Währung, was heißt, dass die USA wettbewerbsfähiger werden, was sich auf die Gewinne der Unternehmen und daraus in Folge natürlich auch auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten positiv auswirkt.

Im Umkehrschluss ist der schwache Dollar also ein Nachteil für unsere deutschen Unternehmen, die sehr stark exportorientiert sind. Sie erhalten weniger US-Dollar für ihre Güter, es fällt viel schwerer, die heimischen Produktionskosten durch die Einnahmen auf den Weltmärkten zu decken. Warum der DAX trotzdem steigt, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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