Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes untersucht in seinem Börsenbrief die Rallye und kommt zum Schluss, dass sie unglaubliche Stärke zeigt. Sie sei kein short squeeze, auch keine Kosmetik zum Monatsende hin gewesen, sondern vielmehr würden Minustage genutzt werden, um neue Positionen aufzubauen. Seit Wochen bereits würden es die Bären nicht mehr schaffen, mit Hilfe der Ultra-Short-ETFs einen Ausverkauf zu verstärken, es fänden im Gegenteil plötzlich Überzeugungskäufe auf den technischen Unterstützungsleveln statt.

So wünscht sich Heibel, dass es immer wieder einzelne heftige Ausverkaufstage gäbe. Dies sei in seinen Augen Voraussetzung, damit die Rallye weitergehen könne, denn nur so hätten langfristige Anleger die Möglichkeit einzusteigen.

Trader sprängen zusätzlich auf anfahrende Züge auf und verstärkten somit diese Kursanstiege, bis irgendwann der letzte Trader aufgesprungen sei und eine um so heftigere Korrektur folgen würde. Das sei dann ein erneuter Test für die Stärke der Rallye, so Heibel.

An Konsolidierungstagen würden sich die langfristig orientierten Anleger trauen, einzusteigen und diese würden auch nicht, wie die Trader, bei ersten Schwächeanzeichen verkaufen, sondern ihre Positionen über Monate oder Jahre halten. Nur so könne die Rallye treppenförmig nach oben klettern.

Grundsätzlich sei es, so Heibel, in den nächsten Wochen noch immer richtig, long zu sein. Es schade nicht, ab und zu Teilgewinne mitzunehmen, doch für Shortspekulationen sei es zu gefährlich. Im Übrigen: „Life is too long to be short.” Welche Handlungsstrategien Stephan Heibel daraus ableitet, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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