Stephan Heibel interpretiert in seinem Heibel-Ticker Börsenbrief die politischen Börsen und kommt zu dem Schluss, dass diese meist kurze Beine haben. Die Bundestagswahlen lösten eine Rallye aus, die jedoch nicht lange dem Korrekturbedarf der internationalen Aktienmärkte widerstehen konnte. Entsprechend steil ging es also bergab um wenige Tage später wieder gen Norden zu drehen.

In der schwarz-gelben Regierung werden uns also Biene Merkel und Westerwilli die nächsten 4 Jahre beschäftigen. Erste Reaktionen auf den Wahlsieg sorgten für einen kräftigen Aufschwung bei den Atomkraftwerksbetreibern und Versorgern wie RWE und E.On. Durch die neue Koalition könnte der Atomausstieg wieder in Frage gestellt werden, denn die Lobby für billigen Strom ist groß. So kauft Deutschland Atomenergie von Frankreich, exportiert seine eigene Atomtechnik und schaltet die eigenen Reaktoren bei noch immer ungelösten Entsorgungsproblemen ab.

Im Gegensatz zu der Rallye bei den Versorgern waren natürlich Solartitel rückläufig. Die mögliche Verlängerung der Nutzung von Atomenergie mindert den Druck zur Solarenergie zu wechseln. Darüber hinaus stellt die FDP die Solarförderung in Frage. Das EEG wankt, die Einspeisevergütungssätze könnten ab 2011 stärker reduziert werden und die Fördermenge, ähnlich wie in Spanien gedeckelt werden.

In seiner umfangreichen Solarstudie nimmt Stephan Heibel ausführlich Stellung zu den Chancen und Risiken der Solarbranche und vergleicht dabei die deutschen, amerikanischen und chinesischen Unternehmen in diesem Bereich. Das Ergebnis lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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