Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes erklärt in der aktuellen Ausgabe, was hinter dem Verkaufsdruck an den Börsen im September steckt, nämlich Steuern!

Da das Geschäftsjahr für die meisten Fonds im September oder Oktober endet, sind also diese Berichtszahlen Grundlage für die Prospekte und Jahresabschlüsse und somit auch für die Steuerzahlungen.

Es geht also nicht nur darum, Verlustpositionen auszuweisen, was den Fondsmanagern gar nicht gefällt, sondern es geht in erster Linie um die Steuern. Besonders in einem Jahr wie diesem, wo die Fondsmanager viele Positionen mit fetten Gewinnen fahren, versuchen sie, die Steuer zu optimieren, das heißt, sie verkaufen ihre Verlustpositionen, um die Gewinne steuerlich zu reduzieren.

So ist der September zumeist der am meisten gefürchtete Börsenmonat im Jahr. Laut kursierenden Statistiken war der September in den letzten 50 Jahren der mit Abstand schlechteste Monat. Hierfür werden viele Gründe verantwortlich gemacht, wie z.B. Urlaubszeit, Charttechnik, astrologische Phänomene und Wetterprognosen… Nun, das ist laut Heibel alles Quatsch.

Bereits die erste Septemberwoche hat die Börsen kräftig in die Knie gezwungen und der Verkaufsdruck, so Heibel, könnte diesmal noch den ganzen September anhalten.

Welche Handlungsstrategien er daraus ableitet, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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