Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes stellt in seinem Börsenbrief fest, dass wenig Handel zur Zeit für die Volatilität verantwortlich ist.

So änderte der DAX in der vergangenen Woche täglich nach der Börseneröffnung in den USA seine Richtung, wieder mal ein Beweiß dafür, wie abhängig die Börsen von den Märkten in der USA sind. Sicher zeigt dies auch, dass momentan zumindest ein Weltfinanzsystem ohne den US-Dollar undenkbar ist.

Stimmungsschwankungen sind an der Tagesordnung, Bären und Bullen wechseln sich ab. Mal sieht es so aus als rutschten wir wieder in eine Weltmarktkrise hinein, es steigen Pharmaaktien, hingegen sacken Ölpreis sowie Industrietitel ab.  Verantwortlich hierfür sind auch die schlechten Arbeitsmarktdaten in den USA. Im Juni wurden viel weniger Arbeitsplätze geschaffen, als man gehofft hatte und sofort machten sich Zweifel an der Effizienz der Konjunkturprogramme breit. Dann wieder reagiert die Hoffnung, was würde passieren, wenn die Arbeitsmarktdaten mal besser als erwartet ausfallen oder gar ein weiteres Konjunkturpaket aufgelegt würde. Die Börsen würden abheben und sorgen schon bei dieser Zukunftsaussicht für steigende Kurse.

Wohl wird es, so Stephan Heibel, in den nächsten 2 Monaten darüber keine Entscheidung geben. Positiv allerdings ist, dass sich der Immobilienmarkt in den USA weiter stabilisiert, denn in den drei Krisenstaaten der USA (Florida, Kalifornien, Nevada) fallen die Preise nicht mehr, zugleich steigen die Umsätze stark an. Dies ist eine klassische Bodenbildung, die Hoffnung weckt.

Wie die Aktienmärkte darauf reagieren, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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