Stephan Heibel, Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefes freut sich in seinem Börsenbrief, dass in der letzten Woche all seine Wünsche erfüllt worden seien.

So sei in den USA die Bad Bank bereits ausgemachte Sache und Steinbrück habe eine Bad Bank nicht mehr kategorisch abgelehnt. Außerdem seien hüben wie drüben Milliarden-Programme gestartet worden und Obama wolle endlich den Immobiliensektor vor weiteren Zwangsversteigerungen bewahren und setze dafür 70 Mrd. UDS ein, eine Maßnahme, die Heibel schon lange forderte, sähe er doch in der Gesundung des Immobilienmarktes die einzige Grundlage für einen möglichen Weg aus der Krise.

Obwohl eigentlich kein Wunsch mehr offen bliebe, habe die Ralley nur einen Tag gehalten.

Die Banken seien um 20-50% angesprungen, weil die Bad Bank als die segensbringende Rettung umarmt worden sei. Doch danach sähe es schon wieder anders aus, die Kurse gäben nach, weil die absoluten Verlustrisiken nach Ansicht einiger Kritiker nicht einmal vom Staat getragen werden könnten.

Im Wochenvergleich habe sich der DAX erstaunlich gut gehalten. In Deutschland habe es gleich eine ganze Reihe von guten Quartalsergebnissen gegeben. So konnte Siemens die Erwartungen übertreffen. Und die größte Überraschung sei auf ein Gerücht zurückzuführen: Die Deutsche Bank habe laut Informationen einer Zeitschrift nach dem Verlust von 4 Mrd. Euro im letzten Quartal nunmehr im Januar bereits 1 Mrd. Euro Gewinn erwirtschaftet.

Da gratuliert Heibel natürlich Herrn Ackermann, stellt jedoch zugleich fest, dass ein DAX-Unternehmen, dessen Ergebnis so unvorhersehbar stark schwanke, alles andere als eine sichere Bank sei. Erst würden überraschenderweise 4 Mrd. Euro verzockt, dann überraschenderweise 1 Mrd. Euro gewonnen, was das mit dem Entgegennehmen einer Spareinlage und der Finanzierung meiner Immobilie zu tun habe, die Frage stellt sich Stephan Heibel. Lesen Sie weiter im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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