In jedem Manne steckt irgendwo ein Heimwerker. Dies mag ein Klischee sein, doch trifft es bei vielen Männern im Kern durchaus zu. Nicht umsonst sieht man hierzulande überall Männer in die Baumärkte strömen, um Veränderungen an der Wohnung oder dem Haus durchführen zu können. Es ist somit nicht weiter verwunderlich, dass es der Traum vieler Männer ist, sich einmal an der eigenen Immobilie austoben zu können und die eigenen vier Wände nach Herzenslust so zu verändern, wie man sie sich schon immer gewünscht hat.
Dies kann mit einem sogenannten Ausbauhaus schnell zur Realität werden. Hierbei erhält der Einzelne eine vorschriftsmäßig wärmegedämmte Außenhülle mit Hauskern. Leerrohre für elektrische Leitungen und sanitäre Anlagen sind hierbei ebenso vormontiert wie Türen und Fenster. Sobald das Dach vom Anbieter des Ausbauhauses auf die vier Wände gesetzt wurde, kann mit dem Innenausbau – unabhängig von Wind und Wetter – begonnen werden.
Typische Aufgaben, die vom Bauherrn selbst übernommen werden können, sind beispielsweise das Verlegen der Auslegeware, das Tapezieren und Streichen der Wände sowie die Installation der sanitären Anlagen. Die elektrischen Leitungen sollten hingegen ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden. Andernfalls kann es zu erheblichen Problemen bei der finalen Bauabnahme durch die zuständige Bauaufsichtsbehörde kommen. Diese kann ihr „OK” für das Haus verweigern, sodass es nicht bewohnt werden darf.