Niemand möchte einen Null-Acht-Fuffzehn Rechner haben! Heutzutage sind ganz eigene Styles im Trend. Vor einigen Jahren begannen die berüchtigten „Casemodder“ damit Plexiglasscheiben in ihre Rechner einzubauen und sie mit hellem Neonlicht auszuleuchten. Auf ihren Bildschirmen waren aber immer noch langweilige graue Windows-Fenster zu sehen, die genauso grau waren wie einst ihr PC-Gehäuse. Warum also nicht auch Windows modden?
Fast alles kann man ändern, wenn man nur will. Im Internet stehen bereits große Portale mit Wallpaper zur Verfügung, die zumeist kostenlos herunter geladen werden können. Damit ist es jedem Anwender möglich völlig eigene Bildschirmhintergründe auf seinen Rechner zu zaubern. So gibt es etwa verschiedene Kategorien wie: Auto, Natur, Tv & Kino oder Babes Wallpaper. Auch die Taskleiste sowie das Startmenü können in Farbe, Größe und Schriftart spielend leicht modifiziert werden. Weiterhin kann man unter Windows mit einigen Einstellungen:
- Die Sounds ändern
- Einen eignen Bootscreen erstellen
- Das Aussehen der Fenster anpassen
- Icons und Symbole ändern
Ist einem ein solches manuelles Editieren zu umständlich oder zu kompliziert, kann auch einen kompletter so genannter „Mod“ für Windows herunterladen oder auch selbst geschrieben werden. „Mods“ sind Pakete, welche (wie der Name anmuten lässt) eine ganze Reihe von Modifikationen an Windows automatisiert vornehmen. Meistens werden „Mods“ als Themenpakete angeboten, wie etwa ein „Herr der Ringe – Mod“, den man sich im Internet herunterladen kann. Vergleichbares ist meist auch für die verschiedenen Distributionen von Linux erhältlich.
Wie auch immer man seinen Rechner verschönern will; gibt man sich etwas Mühe dabei, kann man sich relativ sicher sein, dass man ihn so nirgendwo ein zweites Mal so findet.