Tierheim völlig ausgebrannt – 57 Hunde tot – Tiere frieren im Freien
Kamp-Lintfort – Deutsche Tierfreunde haben sofort nach dem Großbrand im Tierheim im russischen St. Petersburg finanzielle Unterstützung für die überlebenden Hunde geleistete. Wie der Bund Deutscher Tierfreunde (BDT) in Kamp-Lintfort mitteilte, wurden 5.000 Euro als Sofortmaßnahme nach St. Petersburg geschickt. Unter Führung einer Tierärztin versuchen dort Tierschützer die fast 50 überlebenden Tiere zu versorgen und eine neue Unterbringungsmöglichkeit zu finden.
Im Tierheim „Torfajnaja“ in St. Petersburg war am zweiten Weihnachtsfeiertag wahrscheinlich durch einen elektrischen Defekt ein Großfeuer ausgebrochen. Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich 109 Tiere in dem Heim. 57 Hunde starben qualvoll in den Flammen. Neun Hunde wurden zum Teil schwer verletzt. Die anderen Tiere sind verängstigt und verstört.
Da das Tierheim völlig zerstört wurde, müssen andere Unterbringungsmöglichkeiten gesucht werden. In Rußland herrschen zur Zeit Minusgrade. Die Tierschützer in St. Petersburg sind deshalb verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Tierasyl. Vorübergehend müssen die Tiere in den unbeschädigten Sommerausläufen vor der Kälte ungeschützt ausharren. Die Tierschützer versuchen, ihnen zumindest provisorische Hütten zu bauen. Einige Tiere konnten auch bei den Familien der Pfleger untergebracht werden.