Berlin, 23.04.07 – Die Vereinigung deutscher und russischer Ökonomen Dialog e. V. veranstaltet am 5. und 6. Mai 2007 in Tübingen zum zehnten Mal ein Symposium über die deutsch-russischen Beziehungen. In diesem Jahr soll das Symposium die Frage “Russland und die EU – Globale Konkurrenz oder zunehmende Annäherung?“ klären.

Am 5. und 6. Mai 2007 veranstaltet der dialog e.V. in Tübingen zum zehnten Mal ein Symposium über die deutsch-russischen Beziehungen. Unter dem Titel “Russland und die EU – Globale Konkurrenz oder zunehmende Annäherung?“ werden mit namhaften russischen und deutschen Experten die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der künftigen bilateralen Zusammenarbeit diskutiert. Veranstaltungsort ist die Neue Aula der Universität Tübingen (Neue Aula, Wilhelmstraße 7, 72074 Tübingen).

Hintergrund der Veranstaltung ist die anstehende Nachfolgeregelung des im November 2007 auslaufenden Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Russland. Der Ausgang der Vertragsverhandlungen ist keineswegs klar: Wohin also entwickelt sich die europäisch-russische Zusammenarbeit? 

Das ist die Frage, die gemeinsam mit russischen und deutschen Gästen in Vorträgen und Podiumsdiskussionen diskutieren wird. Zum Beispiel an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Russland und die EU: Zwischen Partnerschaft und  Mitgliedschaft“ werden Sergej Mitrochin, stellvertretender Vorsitzender der russischen liberalen Jabloko-Partei, Dr. Sergej Karaganov vom Europainstitut, Dr. Pfaffenbach, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Alexander von Lingen MEP a. D. Die Moderation wird  Ina Ruck vom ARD übernehmen.

Ein deutsch-russischer Abend am Ende des ersten Veranstaltungstages soll den Teilnehmern ausreichend Gelegenheit zu einem informellen Gedankenaustausch und zur Knüpfung von neuen Kontakten geben. Das Symposium findet unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation.