Fertighäuser erfreuen sich hierzulande stets wachsender Beliebtheit. Eine interessante Exkursion ist sicherlich ein Sprung in die Vergangenheit des Fertighausbaus. Dieser hatte bis vor einigen Jahren mit oftmals nicht zutreffenden Vorurteilen zu kämpfen, welche die günstigen finanziellen Konditionen eines Fertighauses in Frage gestellt haben.
Der Fertighausbau in Deutschland erlebte seinen ersten Boom in den 50er Jahren mit Beginn der Wohnungsknappheit, die wiederum durch die Zeit des „Wirtschaftswunders” ausgelöst wurde. Mehr und mehr Menschen zogen in die Bundesrepublik, in der es mehr als genug Arbeitsstellen für jedermann gab.
In den 60er Jahren ging die Nachfrage nach Fertighäusern nicht zurück. Ganz im Gegenteil: mehr und mehr Menschen erkannten, dass eine eigene Immobilie in Zeiten wirtschaftlicher Krisen sprichwörtlich Gold wert sein kann. Nie wieder Miete zahlen und eine zusätzliche Absicherung im Alter – dies waren bereits damals bekannte Vorteile eines Fertighauses, die bis heute ihre Gültigkeit besitzen.
Waren anfangs noch Bungalows die typische und einzige Form eines Fertighauses, so expandierte das Angebot innerhalb kürzester Zeit. Man konnte seit den 70er Jahren sämtliche erdenklichen Hausmodelle mit einem Fertighaus realisieren. Dies trifft bis zum heutigen Tage zu. Bungalows erleben aufgrund ihrer kompakten Größe und günstigen Baukosten zwar ein eindrucksvolles Comeback, jedoch erfreuen sich auch andere Hausmodelle hierzulande großer Beliebtheit.