Stephan Heibel vom Heibel-Ticker Börsenbrief bemerkt, dass nachdem vor einem Jahr die Banken durch staatliche Hilfe gerettet worden waren, nun die Zeit gekommen sei, diese Hilfen zurückzuzahlen. Hierfür allerdings gibt es Bedingungen, so muss für die Finanzierung der Rückzahlung frisches Geld aufgenommen werden, das heißt, sie darf nicht durch anderweitige Kredite finanziert werden. Die Anleger müssen am Markt überzeugt werden, dass sich ein Investment in die Bank wieder lohnt.

So hatte Anfang des Monats die Bank of America Aktien für ca. 20 Mrd. USD platziert. Die Anleger schichteten um, raus aus J.P. Morgan, Exxon, Apple & Co, rein in die Bank of America. Da Apple-Aktionäre 100% Jahresgewinn verzeichnen konnten, während der Dow Jones im selben Zeitraum nur 20% zulegen konnte, war es vor allem für Fondsmanager klar, hier einen Teilgewinn zu realisieren und in Bankaktien zu investieren. Sie hatten in ihren Portfolios Apple-Aktien stark übergewichtet und die liebe Not, dies zum Jahresende auszugleichen. Es kam ihnen die Aktienplatzierung der Bank of America also gerade recht. Außerdem zweifelt niemand zur Zeit daran, dass die Bank in diesem Jahr wieder gute Geschäfte machen wird. So war die Aktienplatzierung auch innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Wie Stephan Heibel diese Tatsache als Einflussnahme für die übrigen Bankaktien einschätzt, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.

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