Holz ist bekanntlich ein guter Leiter der Wärme. Da es sehr porös ist, kann man eine Wärmedämmung bei Häusern mit Holz produzieren. Je nach Art des Holzes, werden diese zur Herstellung von Dämmung verwendet. Faserplatten erreichen eine niedrigere Wärmfähigkeit als wie Spanplatten. Die Holzfeuchte und die Dichte des Materials lässt die Leitfähigkeit der Wärme jedoch ansteigen.

Beim Hausbau oder Innenausbau merkt man, dass Holz lebend ist. Wenn man einen Parkett- oder Laminatboden verlegt, fängt dieser mit der Zeit arbeiten an. Um die Ausdehnung der einzelnen Platten zu ermöglichen, ist es notwendig, auf den Abstand zur Wand zu achten. Kleine Keile sind notwendig, um beim Verlegen des Bodens etwa einen halben Zentimeter Luft zu lassen. So kann sich der Boden langsam nach dem Verlegen entspannen und wieder zur Ruhe kommen.

Die thermische Zersetzung von Holz beginnt ab einer Temperatur von etwa hundert Grad. Am extremsten ist diese bei etwa dreihundert Grad. Deshalb wird Holz immer wieder neben Kohle und Briketts als Heizstoff verwendet. Holzspäne werden gepresst, welche dann als Pellets an den Kunden gebracht werden.

Das Thermoholz hingegen, wird gerne als Baustoff für Fassaden und Terrassen verwendet, aber auch für Fenster- und Türstöcke gern gesehen. Durch die vielfältigen Anwendungen kann man Holz in fast jedem Bereich eines Hauses einsetzen. Ob als Saunaeinrichtung oder als schöne Verkleidung, den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Thermoholz wird aus den europäischen Wäldern verwendet und somit sind auch die Wege des Transportes nicht allzu weit. Die Gewinnung und Fertigung des Endproduktes sind in kürzester Zeit erledigt.

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