Pre- und Probiotika führen auf unterschiedliche Weise zum selben Ziel

Mannheim, Dezember 2006 - Das Prinzip der probiotischen Joghurts ist bekannt: Sie enthalten lebende Bakterienkulturen, die in unseren Darm gelangen und dort Verdauung, Abwehrkräfte und unser allgemeines Wohlbefinden verbessern. Prebiotika hingegen sind pflanzliche Ballaststoffe, die als Nahrung für unsere eigenen „guten“ Bifidobakterien im Darm dienen. Die bekanntesten Prebiotika sind Inulin und Oligofructose. Sie helfen Darmerkrankungen vorzubeugen und fördern auf natürlichem Weg die Darmgesundheit. Diese ist wichtig für die Aufnahme wertvoller Mineralstoffe wie Calcium. Darüber hinaus fördern Inulin und Oligofructose das Sättigungsgefühl, ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Übergewicht.

Probiotische Bakterienkulturen sind empfindlich – sie können nur bestimmten Lebensmitteln, überwiegend gekühlten Milchprodukten zugegeben werden. Wirken können sie nur, wenn sie lebend in unserem Darm ankommen. Inulin und Oligofructose hingegen können problemlos in Produkten wie Brot, Nudeln, Müsli, Getränken, Süßwaren und natürlich auch in Joghurt eingesetzt werden.

Was sind Inulin und Oligofructose? Es handelt sich um Ballaststoffe, die natürlicher Bestandteil vieler Obst- und Gemüsearten sind. Eine besonders ergiebige Quelle ist die Chicoréewurzel, aus der diese natürlichen Pflanzenextrakte in einem schonenden Heißwasserverfahren gewonnen werden. Man erhält ein natürliches Produkt, dessen Wirkweise gründlich erforscht und vielfach wissenschaftlich belegt ist.

Auch die Ernährungsexpertin Prof. Beatrice Pool-Zobel, Universität Jena, empfiehlt: „Essen Sie zum Beispiel Knoblauch oder Artischocken, Lebensmittel mit Inulin und anderen prebiotischen Ballaststoffen“.

Damit Produkte mit Inulin und Oligofructose auf einen Blick zu erkennen sind, wurde das „Beneo“ Logo entwickelt. Verbraucher in der Schweiz, Italien, Spanien und Belgien kennen es bereits, seit kurzem sind auch in Deutschland die ersten Produkte mit diesem Logo zu finden. Der Vorteil: Dieses herstellerunabhängige Logo dürfen nur Produkte tragen, die eine ausreichende Menge Inulin oder Oligofructose enthalten, um eine nachweisbare Wirkung zu erzielen. Die Logo-Vergabe wird von einem unabhängigen internationalen wissenschaftlichen Komitee, in dem auch Prof. Pool-Zobel Mitglied ist, überprüft. So können Verbraucher sicher sein, mit jeder Portion eines solchen Produkts eine ausreichende Menge dieser Ballaststoffe zu sich zu nehmen und dadurch einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Gesundheit zu leisten.

Auf der Website www.beneo.de finden sich nicht nur viele weitere Informationen zu Beneo™ Inulin und Oligofructose, sondern auch eine aktuelle Liste mit entsprechenden Produkten. Übrigens – Inulin und Oligofructose sind die am gründlichsten erforschten Prebiotika.

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