Ein Passivhaus verbindet die Einsparung von hohen, laufenden Nebenkosten für eine Immobilie durch die Versorgung des entsprechenden Hauses mit Energie und Wärme sowie einen aktiven Beitrag zum Thema Umweltschutz. Durch die stetig steigenden Preise für die Versorgung einer Immobilie mit Energie und Wärme kann ein Passivhaus eine lohnenswerte und zukunftsweisende Investition sein. Dies merkt der Hausbesitzer meistens bereits nach wenigen Wochen im neuen Eigenheim. Die Kosten für die Nebenkosten liegen bereits direkt nach dem Einzug in ein Passivhaus weit unter denen eines Standardhauses.

Passivhäuser sind im Übrigen nicht an eine bestimmte Hausform gebunden. Sie sind vielmehr Hausbaukonzepte, die besondere Energieeigenschaften mit sich bringen. Man findet einstöckige Häuser mit Flachdach, sogenannte Bungalows, ebenso als Passivhaus wie mehrstöckige Reihenhäuser.

Bei einem Passivhaus werden die Energiequellen, die im Inneren des Hauses vorhanden sind, optimal für die Beheizung der Immobile genutzt. Hierzu sind beispielsweise die Wärme zu zählen, die von Personen oder elektrischen Geräten abgegeben wird zu zählen. Auch einfallendes Sonnenlicht kann durch nach Süden ausgerichtete, große Fensterfronten optimal für die Beheizung der Immobilie genutzt werden. Auch die Wärme, die beim Kochen oder im Badezimmer bei einem Vollbad oder einer heißen Dusche entsteht, wird nicht ungenutzt gelassen.
Passivhäuser machen aktiven Umweltschutz also wirklich wahr, indem sie ein Maximum an Energie einsparen können.

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