Das Wort Klimawandel ist heute aktueller denn je. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder über den Einsatz von Elektromotoren diskutiert.
Ein Elektromotor besteht aus einer drehbaren Spule mit Eisenkern in der Mitte und einem unbeweglichen Dauermagneten um diese herum. Um den Motor zu betreiben wird die Spule an Strom angeschlossen, worauf diese sich aufgrund des Elektromagnetismus bewegt und der Motor „läuft“.
Um den Strom für den Motor zu speichern, können entweder Brennstoffzellen mit Wasserstoff oder Akkus benutzt werden. Heute sind aber überwiegend Akkus in den Fahrzeugen installiert.
Ein Elektromotor bei einem Auto bietet viele Vorteile: Während der Fahrt ist er fast lautlos, so dass der Fahrer sich von dem Fahrgeräusch nicht gestört fühlt. Zudem werden keine gefährlichen oder umweltschädlichen Abgase ausgestoßen. Der hohe Wirkungsgrad des Motors (ca. 60%, abhängig vom Primärenergieträger) und die lange Lebensdauer aufgrund einer deutlich einfacheren Bauweise im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor sprechen ebenso für den Elektromotor wie der merklich günstigere Unterhalt bezüglich Steuer und Versicherungen. Auch beim „Auftanken“ der Batterien spart der Besitzer eines Elektroautos. Durch die einfache Bauweise des Motors ist dieser deutlich wartungsärmer und es tritt auch viel weniger Verschleiß auf.
Unbequem sind im Moment noch die langen Ladezeiten der Akkus und die dafür geringe Reichweite des Autos von ungefähr 300 km. Hier zeigt sich, dass diese Fahrzeuge momentan am besten für Menschen geeignet sind, die nur in der Stadt oder keine langen Strecken fahren. Zudem schreckt viele noch der hohe Kaufpreis ab.