Stephan Heibel vom Heibel-Ticker Börsenbrief betrachtet die Lage an den Finanzmärkten in seinem Wochenrückblick. Die Märkte blicken, so Heibel, derzeit auf die EU und hier im Besonderen auf die Probleme Griechenlands.
Nachdem Trichet sogar seinen Australien-Besuch abbrach, hofften die Börsen auf eine zeitnahe Lösung und drehten ins Plus.
Allerdings ist die Idee der Politiker für eine Problemlösung oft eine andere und Trichet wurde kaum eingebunden. So drehten auch die Märkte mit weitergehenden politischen Verhandlungen im Wochenverlauf wieder ins Minus.
Es lohnt sich also vielleicht eher, auf die wirklich wichtigen Ereignisse der Woche zu blicken. Hier sprach zum Beispiel BHP Billiton, immerhin der weltgrößte Minenkonzern, dessen Schwerpunkt im Eisenerz zu finden ist, von einer gleichbleibend stabilen China-Nachfrage hinsichtlich des Rohstoffmarktes. Der Preis zu dem BHP Billiton China in den nächsten Monaten beliefern wird, liegt um 40% höher als bisher. Kommen da Gedanken auf, China könnte in eine Wirtschaftskrise zurückfallen?
Beim weltgrößten Stahlkonzern, Arcelor Mittal hören wir nach einem schlechten 2009 extrem positive Aussichten für das laufende Jahr. Auch hier setzt man auf die Nachfrage aus China und weiter steigende Preise im Stahlsektor.
In Deutschland hat ThyssenKrupp die Schätzungen für das letzte Quartal massiv übertroffen. So wurde die Aktie zur Anführerin des DAX.
Ob da Rezessionsängste überhaupt noch einen Platz haben, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.