Wenn man sich dem Sektor des Hausbau eher als Laien einstufen würde, könnte man Fertighäuser aus Lehm mit der Formulierung „es gibt nichts, was es nicht gibt“ abtun. Und das, obwohl das Lehmhaus mittlerweile modernste Technologien unter einem Dach vereint. Denn Nebenkosten sind ein großes Problem, dem man durch Fertighäuser aus Lehm in weiten Teil Herr werden kann. Wärmeisolierung spielt hier eine bedeutende Rolle, die auch der Umwelt letzten Endes zugute kommen kann. Beim Bauen finden Fertighäuser aus Lehm immer öfter Anklang bei den Hausbesitzern aus der jungen Generation.

Ähnlich wie beim Niedrigenergiehaus lassen sich beim Fertighaus aus Lehm sozusagen natürliche Gegebenheiten für die eigenen Zwecke nutzen. Die Abschirmung von Elektrosmog ist dabei nur ein Aspekt. Bei optimaler Wärmeisolierung können die Energiekosten innerhalb der Fertighäuser aus Lehm im direkten Vergleich mit altbewährten Bauweisen wesentlich niedriger liegen. Die zusätzliche Investition in sparsame Heiztechnik im Lehmhaus hat hinsichtlich der Prognosen für die erwartete Entwicklung bei Heiz- und Rohstoffpreisen auf dem internationalen Markt nur einen kleinen Haken. Im Moment der Anschaffung fallen eventuell höhere Ausgaben an. Allerdings entschädigen die Sparaussichten und die Behaglichkeit, für die Lehmhäuser allgemein bekannt sind, schon nach kurzer Zeit für diese zusätzlichen Kosten. Die erste Kalkulation für den Neubau wird’s bestätigen.

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