Wenn Haarverlust mit bloßem Auge zu sehen ist, wird von Alopezie gesprochen, wobei dafür verschiedene Arten von Haarverlust anzutreffen sind. Sehr häufig dabei zwei Formen, von welche nicht wenige Menschen geplagt werden.Unterschieden werden können hier:
Vereinfacht „Ausfall” ausgedrückt, was eigentlich als „Effluvium” bezeichnet wird und lateinisch ist. Hiermit wird ein stärker Haarausfall als normal bezeichnet und kommt es hier nicht unbedingt zu einer Alopezie.
Unter „Alopezie” wird dann die mit bloßem Auge festzustellende Schütterung der Haare verstanden, womit ein Haarausfall bezeichnet wird, welche mit größeren kahlen Stellen, wie einer Glatze da herkommt. Somit kann Alopezie auch als logische Folge des Haarausfalls bezeichnet werden.
Wann leidet man unter Haarausfall?
Ob man unter Haarausfall leidet, kann nur der Hautarzt feststellen. Richtwerte im Allgemeinen sind ein täglicher Verlust von ca. 100 Haare völlig normal und lediglich wenn es eine große Differenz zwischen der Zahl der verlorenen Haarfollikel und der nachwachsenden Haarfollikel gibt, wird von Haarausfall gesprochen. Bei weniger Haarausfall wird von normalen Werten gesprochen und zudem sollte man wissen, dass ständig +- etwa 10 % der Kopfhaare sich in einer Ruhephase befinden und von daher ein gewisser Haarausfall völlig normal ist. Mittel gegen HaarverlustZwei Mittel haben sich in der Vergangenheit als wirkungsvoll erwiesen. Propecia, mit einem Wirkstoff namens Finasterid, welcher schädliche Hormone an der Haarwurzel, auch genannt Diyhdrotestosteron (DHT) stark verringert, was die Haarwurzeln wieder aufleben lässt und wieder erstärkt, oder Rogain, unter dem Namen Minoxidil bekannt, welcher öfters ebenso von Frauen eingesetzt wird, um die Durchblutung der Haarwurzeln zu steigern und ebenso eine Stärkung der Haare beizuführen. Beide Mittel gegen Haarverlust können jedoch nur noch eine Wirkung entfalten, solange sich noch einige Haare auf den zu behandelnden Flächen befinden.
Doch was tun bei schon kahlen Flächen?
Wenn schon komplett kahle Flächen gebildet sind, dann vertrauen viele Patienten auf eine Operation, welche auch Haartransplantation-Eigenhaartransplantation genannt wird. In Deutschland weniger bekannt, wird dieser Eingriff im Ausland schon recht oft durchgeführt, doch auch bei uns hört man davon immer öfter. Hier werden völlig hormonabgeschottete Haarwurzeln aus dem festen Haarkranz entnommen, welche – so ist bewiesen – nie mehr ausfallen und auf die vorher schütteren Areale verpflanzt werden und fallen auch in neuem Areal nie mehr aus. Haarverpflanzung ist zwar kein günstiger Eingriff, aber durch die permanent neuen wachsenden Haare, ein langfristige Investition, mit der viele Patienten glücklich sind, zumindest, wenn der Eingriff modern und von einem erfahrenen und auf Haartransplantation spezialisiertem Arzt durchgeführt worden ist. Die neuen Haare können völlig normal behandelt werden, ob nun gefärbt, dauergewellt, frisiert, oder gegelt. Andreas Krämerinfo@hairforlife.de