Das Bauen mit einem der ältesten Werkstoffe der Welt ist in den letzten Jahren vermehrt auf dem Vormarsch. Holz zählt zu den nachwachsenden Rohstoffen und wird insbesondere im Hausbau immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand; schnelle Fertigstellung, relativ kostengünstige und dennoch hochwertige Materialien, angenehmes Raumklima und eine starke Energieeffizienz.

Der Hausbau mit Holz kann sich auf unterschiedliche Weise gestalten. Bekannt sind vor allen Dingen die so genannte Holzständerbauweise und die Blockbauweise. Bei der Holzständerbauform werden Balken zu einem

Gerüst zusammengebaut, das an die Fachwerkbauweise aus dem Mittelalter erinnert, und die entstandenen Zwischenräume mit Dämmmaterial verfüllt. Insbesondere im Fertighausbau kommt diese Methode zum Tragen, zumal hier die einzelnen Wände bzw. Holzskelettteile bereits im Vorfeld gefertigt werden können und auf der Baustelle nur noch miteinander verbunden werden müssen. Durch das Verputzen und die zuvor genannte Wärmedämmung wird eine exzellente Energieausbeute erreicht, die zum Niedrigenergiehaus oder gar Passivhaus ausreicht.

Bei der Blockbauweise werden ganze Baumstämme oder große Balken am Stück aufeinander geschichtet und ineinander verzahnt. Die Fugen werden ebenfalls mit Dämmmaterial verfüllt, um so die gewünschte Wärmedämmung zu erhalten. Holzblockhäuser werden in der Regel nicht verputzt um den natürlichen Charakter und die entsprechende Optik des Hauses zu betonen.

Der Werkstoff Holz ist insbesondere für Asthmatiker und Allergiker hervorragend geeignet und zeichnet sich durch seine Langlebigkeit aus.

Holz arbeitet durch klimatische Bedingungen auch noch Jahre nach dem Verbauen und trägt durch diese Natürlichkeit zu einem herausragenden Wohnklima bei.

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