Dem Golfsport haftet der Nimbus der Reichen und der Schönen an. Golfplätze sind kostspielig im Unterhalt, deswegen sind auch die Aufnahme- und Spielgebühren etwas teurer. Die Ausrüstung ist, wenn einmal gekauft, eine Anschaffung für das Leben und man hat keinen großen Verschleiß. Der einzige Artikel, der mehrfach gekauft werden muss, außer dem Golfhandschuh, sind die Bälle.

Vor allem Anfänger haben mit einem großen Problem zu kämpfen. Die Golfbälle verschwinden an den unmöglichsten Stellen. Findet man sie auf dem Fairway noch relativ leicht wieder, vor allem, wenn der Ball nicht so weit geflogen ist, so ist die Situation im Wasser und im Rough eine ganz andere. Damit hat gerade der Anfänger einen massiven Ballschwund zu verzeichnen.

Da die Wirtschaftskrise aber auch an den gut situierten Golfspielern nicht vorbeigegangen ist, und ein guter Golfball zwischen drei und vier Euro kosten kann, bietet es sich an, auf den Runden günstigere Lakeballs zu benutzen.

Der Name dieser Golfbälle resultiert aus dem Fundort, in der Regel einem Wasserhindernis. Die Geschäftsidee kam ursprünglich aus den Vereinigten Staaten, dem Land, in dem der Golfsport eher ein Breitensport ist, mit vielen öffentlichen Golfplätzen und damit auch zahlreichen durchschnittlichen Spielern, die Bälle in großen Mengen verlieren. Am Ende der Saison werden die Wasserhindernisse gesäubert und alle Bälle herausgefischt, die hohe Wiese gemäht und nach Bällen abgesucht. Die so erhaltenen Golfbälle werden gereinigt und in Zehnerpacks im Golfshop von Par71 verkauft. Die Qualität der Lakeballs kann sehr unterschiedlich sein, da natürlich auch gute Spieler ab und an Bälle verlieren.

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