(djd/pt). Wärmepumpen werden beim Hausbau und der Renovierung immer beliebter. Kein Wunder, schließlich gibt es Wasser und Luft gratis, das reicht aus, um Energie für ein Wohnhaus zu gewinnen. Nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe hat deshalb auch der Absatz von Heizungswärmepumpen im zweiten Quartal 2006 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 150 Prozent zugelegt. Der größte Teil davon wurde in Neubauten installiert. Aber auch bei etwas älteren und schlechter isolierten Objekten ist es angesichts der steigenden Energiekosten ratsam, zu modernisieren. Deswegen muss man die alte Heizung nicht gleich rauswerfen.
"Man kann auch Kosten sparen, indem man einfach eine kleinere Wärmepumpe mit dem bisherigen System verbindet", sagt Ulrike Lenz vom Spezialisten Spartec (www.spartec-waermepumpen.de). Es handelt sich hierbei um ein so genanntes bivalentes System. Die günstige Wärmepumpe heizt die Grundlast, für Spitzen wird die alte Anlage dazugeschaltet. Das lohnt sich vor allem bei Systemen, die bis zu zehn Jahre alt sind. In Frage kommen zum einen die Luft-Wasser-Variante (gewinnt Energie aus der Luft) oder – bei größeren verfügbaren Grundstücken – die Sole-Wasser-Variante (gewinnt Energie aus dem Erdreich). So bekommt man mit der Wärmepumpe Energie zum Nulltarif, spart Primärenergie und senkt die Heizkosten drastisch.