Bei einem Mitbauhaus ist geplant, dass der Bauherr vorwiegend alle Arbeiten selbst erledigt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass er die Außenhülle fertigen lässt und den kompletten Innenausbau in Eigenregie übernimmt. Bei einer Kostenersparnis sollte man beachten, dass immer nur die Personalkosten eingespart werden. Gespart wird dadurch, dass die Fremdleistungen der Handwerker wegfallen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass man auf die bei den meisten Hausanbietern angebotenen Ausbaupakete größtenteils verzichtet und sich die Materialien selbst besorgt. Das ist zwar mit einem zusätzlichen Zeitaufwand verbunden, rechnet sich aber auf jeden Fall. Außerdem beinhalten die Ausbaupakete nur Standardangebote. Alles was optisch schöner und qualitativ hochwertiger ist, kostet zusätzlich. Wer ein Bausatzhaus baut, sollte schon im Vorfeld überlegen, welche Leistungen er wirklich selbst oder mit Hilfe von Freunden und Verwandten erbringen kann. Man sollte wirklich objektiv genug an die Sache heran gehen.

Für einen Hausbau braucht man eine ganze Menge Zeit und Zeit ist Geld. Je nach dem, welche fachliche Qualifikation und Erfahrungen man bei einem Hausbau hat, kann es teilweise mehrere Wochen bis zu mehreren Monaten dauern. Bei einem handwerklich begabten Hausbauer rechnet man mit mindestens 1000 Arbeitsstunden bis das Haus komplett steht. Bei einem weniger begabten Hausbauer muss man noch einen etwas längeren Zeitraum einrechnen. Wer aber über genügend Zeit verfügt, der kann natürlich einige tausend Euro beim Selbstbau sparen. Während dieser Zeit laufen ja die normalen Haushaltskosten weiter. Lieber das eine oder andere Gewerk von einem Fachmann erledigen lassen, als seine ganze Zeit darin zu investieren und sich zu verzetteln.. Oftmals ist das im Endeffekt preiswerter und sinnvoller.

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