New South Wales gilt im allgemeinen als der am meisten von der Zivilisation beeinflusste Bundesstaat in Australien; die riesige Metropole Sydney und der umgebende Großraum mit ihrem Bevölkerungsreichtum tragen einen wichtigen Teil dazu bei. Dennoch haben Naturfreunde, die diesen Staat besuchen, nicht etwa zu erwarten, dass das Angebot an Nationalparks hier mangelhaft wäre – sogar über die Grenzen des Staates hinaus genießen die Naturschönheiten einen eindeutigen Ruf. Denn trotz allem zivilisatorischen Einfluss, der weite Teile des Staates bedecken mag, befindet man sich immer noch in Australien, wo reichlich Land vorhanden ist und man nur wenige dicht besiedelte Regionen findet.
Der Staat bietet ebenso üppige, feuchte Regenwälder wie die höchsten Gipfel Australiens, und vieles davon unter dem Mantel des UNESCO-Weltnaturerbes. Unter dem Schutz der mächtigen Auszeichnung als Welterbe der Menschheit findet man ebenso die Regenwälder rund um den berühmten Mount Warning wie die kraterhafte Landschaft im Mungo National Park, also eine Vielzahl von Gebieten, die in ihrer Einzigartigkeit unbestritten sind.
Einen guten Eindruck von der Vielgestaltigkeit des Angebotes erhält man, wenn man die Millionenmetropole Sydney, in deren Umgebung eine Vielzahl von kleineren Parks zu finden ist, mit dem Sturt National Park vergleicht, dem Inbegriff der Abgelegenheit in New South Wales.
New South Wales gilt im Gegenteil sogar als der Staat in Australien, der mit den abwechslungsreichsten Naturschönheiten gesegnet ist. Die Lage des Staates vereint eine Vielzahl von Landschaften, in der eine Flora und Fauna zu finden ist, deren Vielgestaltigkeit auch im Down Under ihresgleichen sucht.
New South Wales vereint echte Outbacklandschaften mit paradiesischen Stränden in einem Staat, und unter Badefreunden sind die belebten Strände ebenso beliebt wie die einsamen Buchten der Küstenparks.
Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bietet für entsprechend interessierte Besucher beinahe unendlich viele Möglichkeiten. Viele der Nationalparks in diesem Staat sind dichter von Kängurus denn von Menschen bevölkert, so dass der Eindruck vom bevölkerungsreichsten Staat Australiens leicht relativiert wird – man sollte sich nicht der Illusion hingeben, New South Wales wäre von Landschaft und Natur her auch nur ansatzweise mit anderen westlichen Staaten vergleichbar.
Dennoch kann man davon ausgehen, dass im Urlaubsparadies New South Wales kein Wunsch nach einer Freizeitaktivität unerfüllt bleiben muss. Die Nationalparks in diesem Staat sind gut auf die Bedürfnisse ihrer Besucher eingestellt, selbst wenn in ihnen eigentlich kaum eine Menschenseele lebt. Natürlich ist die Konzentration von Freizeitangeboten in den Regionen, die jedes Jahr große Besucherzahlen verzeichnen können, noch höher als in den abgelegenen Parks von New South Wales, aber man wird hier kaum einen Nationalpark finden, in dem man sich langweilen muss.
- Kosciuszko National Park
- Ku-Ring-Gai Chase National Park
- Mimosa Rocks National Park
- Mootwingee National Park
- Morton National Park
- Mount Kaputar National Park
- Mungo National Park
- Myall Lakes National Park
- Oxley Wild Rivers National Park
- Royal National Park
- Sturt National Park
- Wadbilliga National Park
- Warrumbungle National Park
- Washpool National Park
- Wollemi National Park
- Barrington National Park
- Ben Boyd National Park
- Blue Mountains National Park
- Border Ranges National Park
- Budawang National Park
- Bundjalung National Park
- Deua National Park
- Kanangra Boyd National Park
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