Mannheim, März 2007 – Das Dickdarmkrebsrisiko lässt sich reduzieren, wenn die Ernährung mit dem prebiotischen Inhaltsstoff BeneoTMSynergy1 ergänzt wird. Dies konnte durch eine Studie im Rahmen des EU-finanzierten Syncan-Forschungsprogramms erstmals nachgewiesen werden.
Das Syncan-Programm ist eines der größten Forschungsprojekte zum Thema Darmgesundheit. Wissenschaftler aus sechs Ländern untersuchen unter anderem die Rolle von Prebiotika in der Prävention von Dickdarmkrebs. Mitglied der Forschungsgruppe ist Prof. Dr. Beatrice Pool-Zobel, Leiterin des Lehrstuhls für Ernährungstoxikologie der Universität Jena.
Syncan im Detail
Die Forscher der Syncan-Studie prüften die Hypothese, dass eine Kombination von Pre- und Probiotika dazu beitragen könnte, den Darm vor DNA-Veränderungen zu schützen, die die Entstehung von Dickdarmkrebs begünstigen.
Zu Beginn der Studie und nach zwölf Wochen wurde eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, um das Dickdarmkrebsrisiko der Probanden zu ermitteln. Bei Patienten, die das Synbiotikum erhielten, konnte nach 12 Wochen eine erhebliche Reduktion der Tumormarker festgestellt werden: Die DNA-Schädigung der Darmschleimhaut verminderte sich um 60 Prozent und die Zellerneuerung normalisierte sich. Gleichzeitig waren die Immunreaktionen des Darms verbessert. Am stärksten ausgeprägt war dieser Effekt bei Patienten, denen zuvor Polypen entfernt wurden.
Die drastische Reduzierung des Risikos bei der Synbiotika-Gruppe deckte sich mit einer veränderten Zusammensetzung der Darmflora zu Gunsten der nützlichen Bakterien wie Bifidobacterium und Lactobacillus. Diese Veränderungen fanden innerhalb weniger Wochen statt und zeigen, dass sich Synbiotika sowohl unmittelbar als auch auf lange Sicht vorteilhaft auswirken können. Die Syncan-Forscher folgerten, dass ein täglich eingenommenes Synbiotikum mit BeneoTMSynergy1 von Orafti einen positiven Einfluss auf eine Reihe von frühen Krebsmarkern hat.