Weltwassertag
(djd/pt). Es ist schon wieder passiert: Während nach dem Rekordsommer 2003 selbst in Fachkreisen noch die Frage "Zufall oder Klimaänderung?" gestellt wurde, hat sich die öffentliche Meinung zu diesem Phänomen mittlerweile gewandelt. Auch dank des Hitze-Julis 2006, dem heißesten Monat Juli in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Damit nicht genug: Auch der Herbst 2006 war einer der wärmsten, wenn nicht sogar der wärmste Herbst seit der modernen Wettermessung nach 1950.
Doch was bedeutet dies für den Einzelnen? Der Weltwassertag am 22. März ist der passende Anlass, um beispielsweise über einen Umstieg auf Regenwassernutzung nachzudenken. Das macht nicht nur unter Umweltaspekten Sinn, sondern auch unter finanziellen Gesichtspunkten: So erhöhten sich die Wasserpreise seit 1988 um satte 350 Prozent!
Ein probates Mittel, um hier gegenzusteuern, ist der Umstieg auf eine zeitgemäße Regenwassernutzungsanlage: Von 110 auf ca. 60 Liter lässt sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser pro Tag auf diese Weise reduzieren. Denn für gleich drei verbrauchsintensive Bereiche des häuslichen Lebens ist das Wasser, das vom Himmel fällt, ideal: Neben der Toilettenspülung und der Gartenbewässerung eignet sich das weiche, kalkarme Regenwasser auch hervorragend zum Wäschewaschen – hier spart man sogar zusätzlich, weil durch Kalk verursachte Kosten wegfallen. Hilfreiche Tipps und Adressen zum Thema finden sich im Internet unter www.platzregen.info