Viele Hausbesitzer klagen in der heutigen Zeit der stetig steigenden Energiepreise über horrende Nebenkosten, die ihr eigenes Haus für sich beansprucht. Oftmals ist es kaum möglich, Energie einzusparen, denn schließlich muss die Immobilie mit ausreichend Energie und Wärme versorgt werden, um bewohnbar zu bleiben.
Dieses Schicksal müssen künftige Hausbauer jedoch nicht fürchten, wenn sie sich für den Bau eines Niedrigenergiehauses entscheiden. Dieses benötigt nachweislich sehr viel weniger Energie als man es von einem Standardhaus kennt. Möglich wird dies durch die spezielle Konstruktionsweise des Hauses.
1. Ein Niedrigenergiehaus verfügt über eine hervorragende Wärmedämmung. Hierdurch kann einfallende Sonnenenergie, die durch großflächige, nach Süden ausgerichtete Fenster, in das Innere des Hauses gelangt, zur Erwärmung des Hauses genutzt werden.
2. Wärmebrücken werden bei der Konstruktion des Hauses vermieden. Dies sind Teile des Hauses, die ungewollt eine große Menge an Energie des Hauses nach außen abgeben.
3. Durch eine kontrollierte Lüftung kann bis zu 80 Prozent Wärmerückgewinnung aus der Abluft erreicht werden. Diese Be- und Entlüftung kann bei einem Niedrigenergiehaus mechanisch betrieben werden. Bei anderen Energiesparmodellen findet diese oftmals durch entsprechende elektrisch betriebene Anlagen statt.
Der Bau eines Niedrigenergiehauses wird im Übrigen im Regelfall von der kfw-Bankengruppe finanziell unterstützt. Diese fördert seit einigen Jahren Projekte, die sich die Reduzierung des Kohlenstoffdioxidausstoßes zur Aufgabe gemacht haben.