Welttag des Wassers
(djd/pt). Die Vereinten Nationen haben seit 1993 den 22. März zum Weltwassertag erklärt. Im Mittelpunkt steht dabei die Reinheit des Trinkwassers; ein Anliegen, das hierzulande eigentlich überflüssig ist. Denn was aus dem Wasserhahn kommt, ist von höchster Qualität. Durch chemische Prozesse wird aus der ursprünglich sauberen und klaren Flüssigkeit ein "Cocktail", in dem wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium in gelöster Form enthalten sind – Mineralien, die zusammen Kalk ergeben. Doch während dieser Kalk bzw. seine Bestandteile für die Gesundheit des Menschen lebenswichtig sind, bergen sie für Rohrleitungssysteme und Elektrogeräte, die mit Wasser in Berührung kommen, eine große Gefahr: Wenn sich der gelöste Kalk über längere Zeit an den Innenwänden von Wasserleitungen und Boilern festsetzt, können die Leitungen durch die Kalkablagerungen soweit "zuwachsen", bis im schlimmsten Fall kein Wasser mehr fließt. Gleichzeitig verhindern verkrustete Heizelemente in Boilern, Wasch- oder Spülmaschinen eine direkte Wärmeübertragung an das Wasser und führen schließlich zur Zerstörung des Gerätes.
Um die Verkalkung von Rohrleitungen und die damit verbundenen Kosten zu vermeiden, setzte man bislang auf chemische Zusätze, die dem Wasser beigemischt wurden; ein Vorgehen, das hohe Kosten verursachte, die Qualität des Wassers beeinflusste und nicht zuletzt die Umwelt über das Abwasser belastete.
Die so entstandenen Kristalle können sich nicht mehr an irgendwelchen Oberflächen ablagern. Vielmehr bleiben sie schwebend im Wasser erhalten und werden einfach ausgeschwemmt. Da die physikalische Wasserbehandlung nur die Molekularstruktur des Kalkes im Wasser verändert, der Kalk selbst sowie andere Mineralien und Spurenelemente jedoch im Wasser bleiben, ändern sich weder der Geschmack noch die Qualität des Wassers. Gleichzeitig führt diese Strukturveränderung aber durch freigesetzte Kohlensäure zu einem schonenden Abbau von bereits abgelagerten Kalk- und Rostschichten. Durch die veränderte Oberflächenspannung fühlt sich das Wasser weicher an, ohne mit chemischen Zusätzen verändert worden zu sein.
Infos: www.watercat.de