Die Energiepreise allerorts sind in den letzten Jahren rapide angestiegen. Dies merken nicht nur Mieter einer Wohnung, sondern insbesondere Hausbesitzer. Ein Ende dieses Aufwärtstrends ist nicht in Sicht. Es liegt also nahe, ein zukünftiges Haus nach modernen Erkenntnissen des Energiesparens zu planen und zu bauen. Als Hilfestellung und Messwert fungiert der U-Wert. Dieser spiegelt die thermischen Eigenschaften eines Materials wider. Hiermit lassen sich die Dämmungseigenschaften eines Hauses mit dem anderer Häuser vergleichen. Je besser die Dämmung einer Immobilie, umso weniger Energie wird ungenutzt an die Umwelt abgegeben.
Um den U-Wert eines bestimmten Gebäudes messen zu können, müssen die Innen-, Außen- sowie Oberflächentemperaturen gemessen werden. Das Messgerät überträgt die Daten im Folgenden an einen Computer, der mit entsprechender Auswertungssoftware bestückt ist.
Damit die Auswertung objektiv erfolgen kann, sind Wärmequellen wie eingeschaltete Heizungen oder einfallendes Sonnenlicht während der Messung zu vermeiden. Aus diesem Grund findet die Bestimmung des U-Wertes bei einem Gebäude oftmals während der Dämmerung statt.
Je niedriger der U-Wert eines Materials ist, das beim Hausbau Verwendung findet, umso günstiger werden die voraussichtlichen Kosten für die Beheizung des entsprechenden Gebäudes ausfallen. Es macht für den Hausbauer oder Hausbesitzer also Sinn, auf die einzelnen U-Werte der verwendeten Materialien zu achten. Jeder Hausbauanbieter ist im Übrigen dazu verpflichtet, die exakten U-Werte bekannt zu geben. Hieraus kann der Hausbesitzer dann folgern, wie hoch die zu erwartenden Kosten für die Versorgung mit Wärme der jeweiligen Immobilie ausfallen werden.