Nebenkosten einsparen steht bei allen Hausbesitzern hierzulande inzwischen ganz weit oben auf der Wunschliste. Glücklich können sich angehende Hausbauer schätzen, die sich für energiesparende Hausmodelle entscheiden können. Laut Meinung vieler Experten werden die laufenden Kosten für die Versorgung einer Immobilie mit Strom und Wasser auch in absehbarer Zeit nicht sinken, sondern eher weiterhin ansteigen.
Manche Menschen lassen sich von diesen Prognosen jedoch entmutigen, den Traum von den eigenen vier Wänden in die Tat umsetzen. Soweit muss es jedoch nicht kommen, wenn man sich für ein energiesparendes Hausmodell entscheidet.
Eines dieser energiesparenden Hausmodelle ist ein Plusenergiehaus. Ursprünglich geht die Erfindung des Plusenergiehauses auf den Architekten Rolf Disch zurück, der zwei Schwerpunkte seiner Forschung auf die Bereiche des Ökologischen Bauens sowie der Solartechnik gelegt hat.
Das Plusenergiehaus trägt seinen Namen aufgrund der Tatsache, dass es mehr Energie produziert als es verbraucht. Dies wird durch verschiedene bauliche Besonderheiten erreicht. Zum einen sorgt eine leistungsstarke und effiziente Lüftungsanlage im Haus dafür, dass sich die Wärme gleichmäßig und dauerhaft im Inneren des Hauses verteilen kann. Zum anderen wird zusätzliche Energie durch großflächige Fenster erreicht, die ein Maximum an Sonnenlicht in das Innere des Hauses lassen. Eine zusätzliche Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Immobilie sorgt für einen zusätzlichen Input von Energie.