Hier können Allergiker aufatmen
(djd/pt). 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter Allergien. Für sie und alle allergiegefährdeten Menschen ist eine gesunde Wohnumgebung wichtig, die Allergieauslöser wie Schimmelpilze, Keime und Hausstaubmilben eindämmt. "Naturbelassene Holzoberflächen wirken antibakteriell, Keime können auf ihnen nicht wachsen", erklärt dazu Heino von Rantzau von der Initiative Pro Massivholz e.V. "Außerdem ist Holz antistatisch, was besonders für Hausstauballergiker wichtig ist." Denn Oberflächen, die sich elektrisch aufladen, ziehen aufgewirbelten Staub an. Leicht zu reinigende Holzfußböden verringern die Staubbelastung weiter.
Bei gereizten Atemwegen, einem typischen Allergiesymptom, ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 55 Prozent optimal. Holz als Baustoff und Möbelmaterial fördert dieses Wohlfühlklima, denn es kann bei Bedarf überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und wieder an die Raumluft abgeben. Schimmelpilze, die oft Allergien auslösen, können bei dieser Luftfeuchtigkeit nicht gedeihen. Die guten Dämmeigenschaften von Holz schützen vor kalten und feuchten Raumecken und wirken so der Schimmelbildung noch weiter entgegen. Regelmäßiges Lüften mit einer Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung oder durch Stoßlüften dreimal am Tag unterstützt ein gesundes, allergikergerechtes Raumklima.
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